© A. Reinhard

Schritt für Schritt in die Selbstliebe

Workshop für Frauen
Obwohl die Frauenbewegung bereits im 17. Jahrhundert entstand und sich im 18. und 19. Jahrhundert ausbreitete, ist das Patriarchat nach wie vor spürbar und in der Gesellschaft noch immer gegenwärtig, was z. B. die unterschiedlichen Gehälter von Frauen und Männern für dieselbe Tätigkeit auf dem Arbeitsmarkt belegen. So haben Frauen im Jahr 2021 in Deutschland pro Stunde durchschnittlich 18 % weniger verdient als Männer. Warum ist das so?

Seit jeher wurden Frauen von Männern unterdrückt. Im Mittelalter wurden Frauen mit besonderen Fähigkeiten als Hexen verfolgt und verbrannt (ca. 1300 bis 1750). Im 18. Jahrhundert wurden die meisten Ehemänner der Frauen von deren Vätern ausgewählt. Noch im 19. Jahrhundert waren Frauen unmündig und durften weder etwas lernen noch Geld verdienen. Das Bürgerliche Gesetzbuch schrieb es vor: Wollte eine Frau arbeiten, musste das ihr Ehemann erlauben. Erst 1977 wurde das Gesetz geändert.

Heutzutage haben Frauen zwar vermeintlich die gleichen Rechte wie Männer, doch die Ängste, Traumata und Verletzungen, die in all den vielen Jahren entstanden sind, beherrschen auch heute noch das Verhalten vieler Frauen.  Während Jungen dazu erzogen wurden selbständig und mutig zu sein, wurde bei Mädchen eher Wert darauf gelegt, dass sie fleißig, tugendhaft und perfekt sind, sich anpassen und unterordnen (das „Brave-Mädchen-Syndrom“). Aus diesem Grund fällt es auch heute noch vielen Frauen z. B. schwer, Fragen zu stellen. Denn wenn man perfekt ist, besteht keine Notwendigkeit Fragen zu stellen.

Einige Frauen lassen sich auch immer noch in Ehe und Partnerschaft klein halten. Sie leben angepasst, ordnen  sich dem Partner unter. Die Angst vor körperlicher Gewalt sitzt tief und wurde sozusagen vererbt (Zellgedächtnis). Dies führt auch dazu, dass  zahlreiche Frauen Arbeiten verrichten, die weit unter ihrem Potential liegen. Sie haben regelrecht Angst vor ihrer eigenen Größe, trauen sich z. B. nicht, mehr als ihr Ehemann oder Partner zu verdienen.

Es ist schon sehr bedenklich, dass es immer noch Gleichstellungsbeauftragte braucht, um sich für die Rechte von Frauen einzusetzen, um für Gleichberechtigung zu kämpfen. Wann ist Gleichberechtigung endlich selbstverständlich?

Meine Arbeit besteht nun darin, Frauen darin zu unterstützen, Ängste, Traumata, Verletzungen, Glaubenssätze, alte Programme und Muster sowie Blockaden aufzuspüren und diese aus ihrem Zellgedächtnis zu löschen, sodass sie endlich die Möglichkeit haben, ihr Leben frei und ganz nach ihren Wünschen zu gestalten.

Mit diesem Seminar möchte ich einen Beitrag dazu leisten, dass Frauen zurück zu sich selbst finden, sich so lieben, wie sie sind.

Denn das ist der Grundstein für ein erfülltes, glückliches und selbstbestimmtes Leben.

Folgende Punkte stehen auf dem Programm:

-  Begrüßung und Vorstellungsrunde
-  Definition Selbstliebe (Was verstehen wir unter Selbstliebe?)
-  Was steht der Selbstliebe im Weg?
Erforschung von Glaubenssätzen (bewusste und unbewusste) mit Hilfe von Übungen (alleine, zu zweit und in der Gruppe), die der Selbstliebe im Weg stehen
- Erarbeitung von Lösungsansätzen für mehr Selbstliebe im Alltag
- Abschlussrunde

Bitte mitbringen:
  • Block & Stift
  • Getränk (am besten reines Wasser)
  • Pausensnack


1 Tag, 23.03.2024
Samstag, 10:00 - 13:00 Uhr
1 Termin(e)
Sa 23.03.2024 10:00 - 13:00 Uhr IGS Salmtal, Salmaue 8, 54528 Salmtal
Alexandra Reinhard
52018.24
22,00 €

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