Pilz-Seminar: Speisepilze & deren giftige Doppelgänger
Der Herbst ist die Zeit der Speisepilzsammler. Manch einer überschätzt seine Artenkenntnis, und so kommt es immer wieder aus Unkenntnis zu Verwechslungen ähnlicher Arten, was im schlimmsten Fall zu ernsthaften Vergiftungen führen kann.
Im theoretischen Teil erwerben die Teilnehmenden fundierte Kenntnisse über die häufigsten Speisepilze und ihre möglichen Verwechslungsarten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Gattungen der Röhrlinge (z. B. Steinpilze), Leistlinge (z. B. Pfifferlinge) und Wulstlinge (z. B. Knollenblätterpilze). Ziel ist es, die Merkmale dieser Pilze sicher zu erkennen und voneinander unterscheiden zu lernen.
Bei den anschließenden Exkursionen in den Wäldern um Manderscheid werden die Funde vor Ort besprochen und bestimmt.
Der Steinpilz ist z.B. einer der wohlschmeckendsten Speisepilze. Schon ein kleines Stück seines Doppelgängers, des Gallenröhrlings, lässt das Pilzgericht extrem bitter und damit ungenießbar werden.
Der Kursleiter: Klaus Rödder ist Pilzsachverständiger der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM) und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Pilzkunde Vulkaneifel.
Bitte mitbringen: Korb, Messer und (falls vorhanden) Bestimmungsbuch