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Die Geister, die wir riefen – was hat ein Hügel in der Kalahari mit dem Deutschen Bundestag zu tun?

Ein Vortrag zur deutsch-namibischen Geschichte
Namibia und Deutschland verbindet eine gemeinsame meist grausamen Kolonialgeschichte. In Namibia sind die Völkermorde an Herero und Nama bis heute präsent. In Deutschland sind die Folgen der Kolonialbesatzung oft nur auf den zweiten Blick sichtbar. Seit 2015 verhandeln die deutsche und die namibische Regierung darüber, wie man mit den Folgen der Völkermorde an Herero und Nama durch die deutsche Kolonialmacht umgehen soll – eine Einigung gibt es bis heute nicht.

Die Referentin gibt Einblicke in die deutsch-namibische Geschichte und den Auswirkungen auf die Gegenwart. Sie zeigt auf welche Auswirkungen die deutsche Kolonialpolitik auf dem Gebiet des heutigen Namibia noch heute für beide Länder hat und welche Wege es in eine gemeinsame Zukunft gibt.

Barbara Scharfbillig ist Afrikanistin, Erziehungswissenschaftlerin und Krankenschwester. Sie arbeitet seit 20 Jahren in deutsch-namibischen Projekten und war unter anderem für die Universität Köln und die Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative tätig. Seit 2008 leitet sie in der Kalahari und ist Gründerin des deutsch-namibischen Vereins Suni e.V.

Die Veranstaltung wird durch das BtE-Programm gefördert (Dt. Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung).



1 Abend, 12.10.2022
Mittwoch, 19:00 - 20:00 Uhr
1 Termin(e)
Barbara Scharfbillig
14034.22
kostenfrei

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